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Cross EM: Deutsche Läuferinnen drehen auf

Cross EM: Deutsche Läuferinnen drehen auf

21. 12. 2021 Lesedauer 3 min

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Aber vorher stand noch ein internationales Highlight an: die Cross-EM in Dublin, Irland. Mit Maximilian Pingpank und Lisa Oed konnten sich auch zwei Top4Running-Ambassador für die internationale Meisterschaft qualifizieren.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber vorher stand noch ein letztes internationales Lauf-Highlight an: die Cross-EM in Dublin, Irland. Die deutsche Mannschaft hatte eine Woche zuvor einen Ausscheidungs-Wettkampf in Pforzheim veranstaltet. Dort entschied sich, wer im Nationaltrikot in Dublin dabei sein durfte. Mit Maximilian Pingpank und Lisa Oed konnten sich auch zwei Top4Running-Ambassador für die Cross-EM qualifizieren. Beide starteten in der Altersklasse U23.

Cross EM T4R Ambassador

Bronze für Alina Reh

Ein Highlight war der Lauf von Alina Reh, die dank einem fulminanten Endspurt die Bronze-Medaille gewann. Geschlagen geben musste sich diesmal Konstanze Klosterhalfen. Sie hatte für Tempo gesorgt und war bis kurz vor Schluss in der Spitzengruppe unterwegs. Nach 4900 Metern musste sie abreißen lassen und kam schlussendlich als fünfte ins Ziel. Alina Reh hingegen fing da gerade an aufzudrehen. Sie hatte sich die meiste Zeit über in der Verfolgergruppe aufgehalten, konnte dann aber nochmal Kräfte mobilisieren und sich hinter Karoline Bjerkeli Grovdal  aus Norwegen und Meraf Bahta aus Schweden die Bronze-Medaille sichern. 

Cross EM Alina RehDie beiden starken Leistungen sicherten dem deutschen Team, gemeinsam mit Domenika Mayer, Vera Coutellier und Celine Kaiser in der Mannschaftswertung sogar Silber.

Vierter internationaler Titel in diesem Jahr für Jakob Ingebrigtsen

Ein internationales Highlight war der Lauf von Jakob Ingebrigtsen. Seinem Start hatten viele Fans bereits entgegen gefiebert. Er konnte den hohen Erwartungen Stand halten und holte in 30:15 Minuten sein erstes Gold bei einer Cross-EM der Aktiven. Es war Jakob Ingebrigtsens vierter internationaler Titel in diesem Jahr nach seinem Olympiasieg in Tokio über 1500m und dem Double bei der Hallen-EM Anfang des Jahres. 

Fun Fact: Der Titel blieb damit in der Familie, er löste seinen Bruder Filip Ingebrigtsen ab, der 2018 bei der Cross-EM in Tilburg (Niederlande) gewonnen hatte. 

Cross EM Jakob

Den zweiten Platz belegte Aras Kaya aus der Türkei und die Bronze-Medaille ging an Jimmy Gressier aus Frankreich. Erfolgreichster Deutscher, mit immer noch weniger als einer Minute Abstand zu Jakob Ingebrigtsen, war Filimon Abraham. Er erreichte den 14. Platz in 31:07 Minuten. Knapp dahinter kam Samuel Fitwi in 31:19 Minuten ins Ziel.

Cross EM J.I.

Auch das deutsche U20-Team der Frauen läuft in die Medaillen-Ränge

Im Nachwuchsbereich waren die U20-Mädels nicht weniger erfolgreich als die Frauen. Emma Heckel holte die nächste Medaille für das deutsche Team: Sie gewann in 13:46 min Bronze hinter der Britin Megan Keith in 13:41 min und der Norwegerin Ingeborg Ostgard (13:44 min).

Besonders beeindruckend war aber auch die Leistung des deutschen Teams in der Breite: Insgesamt vier Deutsche schafften es in die U20-Top 10 der Cross EM. Die zweite Deutsche Starterin Anneke Vortmeier kam gerade einmal drei Sekunden hinter Heckel ins Ziel. Damit war Emma Heckel, Anneke Vortmeier, Mia Jurenka und Johanna Pulte die Goldmedaille in der Team-Wertung nicht zu nehmen. 

Cross EM Heckel

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